Kleiner Gedankenausflug ^^

Lächelnd drehte sie sich um und ihre langen Haare wehten im klirrenden Winter Wind
und als sie ihn ansah legte sich ein glitzern in ihre Augen und
sein Herz erwärmte sich. Im Weihnachtsgetümmel waren sie stehen geblieben, fest
aneinandergeklammert vor dem Glühweinstand standen sie und sahen sich tief in die Augen.
Die Lichter der weihnachtlich geschmückten Buden um sie herum erschufen eine unvergleich-
bare Atmosphäre und warfen ihren Schein in seine Augen.
Sie blickte an ihm hoch, in seine tief braunen Augen die sie vom ersten Moment an gefangen
gehalten haben. Ein Lächeln legte sich auf seine Züge, es war sein mildes Lächeln
mit dem er sie immer bedachte.
Das eifrige tümmeln was um sie herum herrschte störte sie nicht, es schien als seien
sie durch eine unsichbare wand von ihnen getrennt.
Die aromatischen Gerüche nach gebrannten Mandeln, Zuckerwatte, Maronen und frischen
Crêpes erwärmten die winterliche Atmosphäre und sie spürte wie er seine Arme um sie legte
und fest an sich drückte.
Sie schloss die Augen und genoss die Wärme die von ihm ausging, roch seinen ihr so
vertrauten Geruch und wollte ihn nie mehr loslassen. Ihr kamen alle Erinnerungen
mit ihm wieder Gedächtnis und ihr wurde bewusst was fr eine große Rolle er schon in ihrem
Leben gespielt hatte. Immer war er für sie da gewesen.
Er legte eine Hand unter ihr Kind und wollte dass sie ihn ansah. Er legte seine Stirn an ihre
und streichelte ihr behutsam über sie Wange. Auch er hatte nun die Augen geschlossen,
drückte ihren Körper sanft an seinen eigenen und atmete tief aus. Dann öffnete er langsam die
Augen, sah sie an und spürte wie ihre Lippen zärtlich seine berührten und ihre Zunge leicht
an seine stupste. Dann musste er lächeln und stupste mit seiner Nase an ihre.
Inzwischen hatte es agefangen zu schneien und sie standen immernoch eng umschlungen
am selben Stand, zur selben Zeit, wie jedes Jahr, wie jedes Mal.
Die weißen Flocken legten sich auf ihre Haare und Mäntel, tänzelten vergnügt in der Luft und
legten sich wie eine Decke auf Straßen, Laternen und Ständen.
Er soll nicht wieder gehen, dachte sie sich, nicht jetzt. Als ob sie es beeinflussen könnte
klammerte sie sich fester an seinen Mantel. Ich will ihn nicht wieder gehen lassen.

3.2.07 21:49

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